Praktikum für Studenten in der tiermedizin

Während dem Praktikum wirst du sofort in unser Team integriert und erhältst somit die besten Einblicke in die Arbeitsabläufe in einer Tierarztpraxis.

 

Unter Anleitung unserer Tierärzte kannst du während dem Praktikum bereits erste praktische Berufserfahrungen sammeln.


Der Arbeitsbereich:

  • Ambulante Sprechstunde
  • Teilnahme an den morgendlichen Visiten
  • Falldiskussionen während dem laufenden Betrieb
  • OP Vor- und Nachbereitung
  • OP Assistenz
  • Stationäre Behandlung

Ihre vollständige Bewerbung senden Sie bitte an: jana.schleimer@tierarztpraxis.de


Unsere Praktikanten erzählen:

Rebekka während einer Ultraschalluntersuchung
Rebekka während einer Ultraschalluntersuchung

Rebekka: Im Februar 2020 habe ich mein zunächst 2-wöchiges Praktikum in der Tierarztpraxis von Dr. Alexander Flöck im Rahmen des Praktischen Jahres meines Tiermedizin Studiums absolviert. Von Anfang an wurde ich mit einbezogen und durfte bei der Sprechstunde und im OP assistieren. Die Tierärzte/innen und Tierarzthelfer/innen nahmen sich alle sehr viel Zeit und haben mir gerne Arbeitsschritte erklärt, sodass ich schnell ein Teil des Teams werden konnte und großes Interesse an der Kleintiermedizin entwickelt habe. Von Anfang an waren alle sehr aufgeschlossen, hilfsbereit und haben mich herzlich aufgenommen, so habe ich mich direkt wohl gefühlt und viel Spaß an der Arbeit entwickelt.

Durch die praktische Erfahrung die ich sammeln konnte und die nette Atmosphäre in der Praxis habe ich schließlich anstatt der geplanten 2 Wochen 10 Wochen in der Tierarztpraxis gearbeitet und wäre auch gerne noch länger geblieben.

 

Es freut mich sehr, dass ich im nächsten Jahr nach Abschluss meines Studiums das Team als Assistenztierärztin verstärken darf. 


Meike: Kleines kuratives Praktikum. Das erste Mal in den zukünftigen Alltag schnuppern. Noch ohne jegliche praktische Erfahrung.

Da stellt sich die große Frage: Wo will ich dafür hin? In eine Klinik, wo ich wahrscheinlich viele interessante Fälle zu sehen bekomme, dafür aber zum Teil nachts und an Wochenenden arbeiten muss? Oder in eine kleine Praxis mit relativ geregelten Arbeitszeiten und 1-zu-1-Betreuung durch den Tierarzt, dafür aber eventuell weniger spannenden Fällen?

Manchmal hat man aber auch Glück und findet eine Möglichkeit spannende Fälle und viele chirurgische Eingriffe mit den Vorzügen einer Praxis zu verbinden. Das war einer der Punkte, warum ich in die Kleintierpraxis Flöck gegangen bin. 

Ein weiterer Vorteil: Alexander Flöck ist Facharzt für Kleintiere und Chirurgie mit Zusatzbezeichnung für Zahnheilkunde. Das verspricht die Chance, viel Zeit im OP zu verbringen, genau das was ich machen möchte. Und er hat, genauso wie ich aktuell, in Gießen studiert und auch gelehrt und weiß somit sehr genau was wir können und was nicht. 

 

Ich habe mich vom ersten Tag an wohl gefühlt, wurde sehr freundlich begrüßt und durfte bereits am zweiten Tag an einer Fortbildung für die Tierärzte teilnehmen.  

Morgens beginnt der Tag mit einer kleinen Visite, der man auch als Student gut folgen kann und wenn man mal nicht mitkommt, auch gerne Fragen stellen darf. 

Danach ging es für mich an den Vormittagen fast immer mit in den OP, mal mit dem Chef selber, mal mit einem der anderen Tierärzte. Auch dort konnte ich alle Fragen, die ich so hatte, offen stellen und hatte nie das Gefühl „etwas dummes“ gefragt zu haben. Man muss sich aber auch darauf einstellen, hin und wieder über Grundlagen befragt zu werden, was ich aber sehr angenehm finde, da keine unangenehme Stille dabei entsteht und man zum Mitdenken angeregt wird. 

Bei der Vorbereitung der Tiere in OP durfte ich viel mithelfen. Intubieren, Zugänge legen, das OP-Feld vorbereiten, alles Dinge, die später einmal absoluter Alltag sind, aber dennoch gelernt werden wollen. 

Relativ schnell durfte ich dann auch bei Operationen assistieren, erst bei kleineren OPs, dann auch mal bei etwas größeren. Geduldig wurde mir erklärt, wie man näht und warum man jetzt genau diesen Faden oder diese Operationstechnik verwendet. 

An den Nachmittagen sind meistens keine Operationen und ich hatte die Möglichkeit in der Sprechstunde dabei zu sein. Hier kann man als Praktikant etwas weniger helfen, was aber nicht dazu führt, dass man weniger lernt. Auch hier konnte ich alle Fragen stellen, die ich mir nicht selber beantworten konnte. Was mir hier sehr gut gefallen hat, ist vor allem die Breite des Spektrums an Fällen, die man in den vier Wochen so mitbekommt. Vom eigentlich gesunden Patienten, der nur zur Impfung kommt, über ophthalmologische Fälle, internistische Erkrankungen wie Morbus Cushing bis hin zum Notfall, der mit potentiell lebensbedrohlichen Problemen vorgestellt wird, ist alles dabei.

Was mir dort besonders gut gefallen hat, war die Möglichkeit, ein paar Fälle von Anfang bis Ende mitzuverfolgen und den Prozess zu sehen, den das Tier und auch die Besitzer durchmachen. Das fehlt mir persönlich in einer Klinik häufig ein wenig, weil die Tiere dort meist als Notfall vorgestellt und danach wieder zum Hausarzt überwiesen werden. 

Auch die Bildgebung kam nicht zu kurz. Hatte sich bis dahin meine Fähigkeit, Röntgenbilder oder Ultraschallbilder auszuwerten im Wesentlichen auf den Radiologie-Kurs der Uni beschränkt, bin ich nun bereits deutlich fitter darin. Mir wurde ausführlich und in aller Ruhe erklärt, worauf dabei wert zu legen ist und warum ich in welcher Situation welche Aufnahme mache.

 

Auch in den Pausen habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt und wurde ganz toll ins Team integriert. 

Insgesamt habe ich in meinem Praktikum sehr viel mitgenommen und gelernt, sowohl medizinisch als auch im Umgang mit Tieren verschiedener Arten und deren Patientenbesitzer.

Die vier Wochen sind so schnell vergangen, dass ich in der Rotation nochmals für sechs Wochen in die Praxis von Dr. Alexander Flöck gehen werde, einfach weil ich nicht das Gefühl habe, alles gelernt zu haben, was ich aus der Praxis und von den dortigen Tierärzten mitnehmen kann. 

 


Lisa: Im Juni 2021 habe ich vier Wochen als Praktikantin im Tiergesundheitszentrum Trier verbracht. Da ich mich zu diesem Zeitpunkt schon im letzten Jahr meines Studiums befand, war mir neben einem weiteren Einblick in den Berufsalltag auch die Möglichkeit meine praktischen Fähigkeiten zu verbessern sehr wichtig.

Das Team nahm mich sehr herzlich auf und durch das gemeinsame Zusammensitzen und Essen in der Mittagspause kam man schnell mit allen in Kontakt. Auch in der Behandlung und im OP durfte ich vom ersten Tag an mitwirken und assistieren. Dabei wurde ich stets ruhig und freundlich angeleitet, sodass ich schon innerhalb der ersten Wochen deutlich mehr Sicherheit erlangen konnte.

Während des Praktikums konnte ich an den verschiedensten Operationen, von Zahnsanierungen über endoskopische Kastrationen bis hin zum Kreuzbandriss, teilnehmen. Hier stand man als Praktikantin in erster Reihe, durfte assistieren und konnte alles an Fragen stellen, was einem so in den Kopf kam.

In der Sprechstunde konnte ich sowohl die klinische Allgemeinuntersuchung, als auch spezielle Untersuchungsgänge, wie die Augenuntersuchung oder die orthopädische Untersuchung, üben. 

Besonders gut gefallen hat mir auch die morgendliche Visite, bei der die Tierärzt*innen ihre Fälle vorstellen und bei der es immer viele Röntgenbilder zu beurteilen gab.

Die vier Wochen im Tiergesundheitszentrum Trier sind für mich wie im Flug vergangen, sodass ich am Ende gerne noch etwas länger geblieben wäre.


Luisa: Im Juli 2022 durfte ich im Rahmen meines Praktischen Jahres ein vierwöchiges Praktikum im Tiergesundheitszentrum in Trier verbringen.

Jeder Tag begann mit einer morgendlichen Visite der Tierärzte, bei der aktuelle Fälle oder spannende Röntgenbilder gemeinsam besprochen und aufgearbeitet wurden.

In der Praxis werden individuelle Interessensschwerpunkte der Praktikanten berücksichtigt, wodurch es zu meiner Begeisterung von Beginn an jeden Morgen in den OP ging. Von der Vorbereitung der Patienten für den Eingriff bis hin zum Legen von Venenzugängen und Intubationen, durfte ich alles selbstständig durchführen. Bereits ab dem ersten Tag wurde ich als Assistenz eingeplant und konnte aus direkter Nähe die Tierärzte im OP unterstützen und viel zu Operations- und Nahttechniken lernen. Dabei war es jederzeit möglich Fragen zu stellen. Die vielfältigen Eingriffe wie Kastrationen, Endoskopien, Milzoperationen und die vielen Zahnsanierungen sorgten jeden Tag für Abwechslung, wodurch es nie langweilig wurde.

Da am Nachmittag keine OPs stattfinden, ging es für mich nach der Mittagspause in die Sprechstunden. Dabei durfte ich jeden Tag einen anderen Tierarzt mit unterschiedlichen Schwerpunkten begleiten. So konnte ich in orthopädischen, internistischen, dermatologischen Terminen bis hin zu den „Basics“ wie Impfungen oder allgemeinen Check-Ups einen Einblick gewinnen. Innerhalb meiner 4 Wochen wurde es zum Alltag Anamnesen selbst durchzuführen und damit die Kommunikationsfähigkeiten mit Patientenbesitzern zu stärken. Mit dem Einverständnis der Tierbesitzer war es sogar oft möglich allgemeine und spezielle Untersuchungen eigenständig an den Hunden, Katzen und Heimtieren durchzuführen. Nach Aufnahme der Befunde wurde gemeinsam über Differentialdiagnosen, Behandlungsoptionen und Medikamente gesprochen. Auch die Durchführung einer sonographischen Untersuchung wurde intensiv geübt. Ebenfalls wurde nach Abschluss der Sprechstunden jede freie Minute genutzt, um alltägliche Szenarien, die einem oft begegnen, Blutbilder oder spannende Fälle aus der Vergangenheit der Praxis durchzusprechen. Bei einem lockeren „Abfragen“ der Grundlagen war es nie ein Problem, wenn man auch mal nicht die Antwort auf Anhieb wusste. Alle Angestellten sind sichtlich bemüht die Praktikanten bestmöglich auf das Berufsleben eines Tierarztes vorzubereiten.

Schlussendlich habe ich mich sehr gut im Tiergesundheitszentrum aufgehoben gefühlt und konnte meine Begeisterung für die Kleintiermedizin und die Chirurgie noch weiter stärken.